Basler Juso lancieren Reichtumssteuer

Mit einer Initiative wollen die Basler Juso mehr Einnahmen generieren. Wer über 200'000 Franken verdient, soll in Zukunft mehr Steuern bezahlen. Verheiratete müssten ab 400'000 Franken Einkommen tiefer in die Tasche greifen.

Ein Stempel eines Steueramtes.

Bildlegende: Die Reichen sollen mehr Steuern bezahlen fordern die Basler Jungsozialisten. Keystone

Der Kanton Basel-Stadt soll dank einer Steuererhöhung rund 10 Millionen Franken mehr Steuern einnehmen, rechnen die Basler Jungsozialisten (Juso) vor. Diese würden helfen, «das von den Bürgerlichen verursachte Defizit auszugleichen», heisst es weiter. Stärker besteuern will die Juso mit ihrer Initiative die Gutverdienenden.

Neue Steuersätze (Alleinstehende) gemäss Initiative der Juso:

  • Einkommen ab 200‘000.- neu 28% statt 26%.
  • Einkommen ab 300‘000.- neu 29%

Bei Verheirateten würde die Steuerprogression ab 400'000.- beginnen.

Die Steuererhöhung würde nur das oberste Prozent der Steuerpflichtigen betreffen, argumentieren die Juso. Diese Leute müssten «auch ihren Beitrag leisten», schreiben die Juso in einer Medienmitteilung. Basel bleibe auch mit einer Steuererhöhung im interkantonalen Vergleich steuerlich attraktiv.