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Basler Kunstmesse Um die Art macht sich die Messe keine Sorgen

Anders als Basel World oder Muba sei die Art sehr gut positioniert und der Kunstmarkt lege zu.

Wand mit Bildern
Legende: zVg messe.ch

Mit der Baselworld und mit der Muba kam die Messe Schweiz dieses Jahr in die Schlagzeilen: beide Messen verzeichnen schwindendes Interesse und schrumpfen. Diese Gefahr bestehe bei der Art Basel nicht, sagt Messe-Sprecher Christian Jecker: «Die Art ist sehr gut positioniert und weltweit absolut die Nummer 1.» Die Messe halte die Art auch bewusst relativ klein und betreibe eine strenge Selektion. Auch was die Zukunft betreffe, sehe es gut aus, sagt Jecker: «Der Kunstmarkt legt zu.»

Das diesjährige Messeplatz-Projekt heisst «Basilea» mit einer Reihe Projekten, die Kontakt mit Basel und den Art-Besuchern aufnehmen und so über die Möglichkeiten einer Stadt reflektieren wollen. Zum dritten Mal präsentiert zudem «Parcours» rund um den Basler Münsterplatz 23 ortsspezifische Kunstwerke von jungen und etablierten Künstlern.

Art Basel 18

Mehr als 700 Galerien haben für die 291 Stände an der Art Basel beworben. Vertreten sind rund 4000 Künstler aus der ganzen Welt. Der Wert der präsentierten Werke wird auf 3 bis 3,5 Milliarden Franken geschätzt.

Expansionspläne in weitere Länder - zum Beispiel Russland - oder auf andere Kontinente wie Afrika sind laut Christian Jecker nicht geplant. Mit der Art Basel in Miami Beach, USA, und derjenigen in Hongkong, China, habe man bereits drei erfolgreiche Kunstmessen. «Die Art in Basel bleibt immer noch die Mutter all dieser Art-Initiativen und die bedeutendste der drei Messen.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Andreas Kermann (Andreas Kermann)
    Die Art Basel hat eine interessante und bis jetzt unbeachtete Funktion: Durch die hohen Preise der schon existierenden Kunstwerke wird dem Markt Geld entzogen - Geld das anders verwendet eine deutlich schlechtere Wirkung auf unsere Umwelt haben könnte. So könnte man der Art Basel sogar eine ökologische Seite attestieren. Nur der Transport der - letztes Jahr - 95.000 Besucher dürfte vielleicht etwas nachhaltiger gestaltet werden.
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