Basler Kunstmuseum-Parking rückt ein kleines Stück näher

Bis Ende September des laufenden Jahres wollen die Initianten eines Parkings unter dem St.Alban-Graben ihr Baugesuch bei der Basler Verwaltung einreichen. Falls alles nach Plan läuft, könnte dann ab 2017 in der Innenstadt gebaut werden.

Das Kunstmuseum-Gebäude von aussen

Bildlegende: Das Parking unter dem Basler Kunstmuseum nimmt konkrete Formen an. Foto Juri Weiss

Das Parking unter dem St.Alban-Graben beim Basler Aeschenplatz rückt ein Stück näher - die Initianten des auch als Kunstmuseum-Parkhaus bezeichneten Projekts wollen bis Ende September die Baueingabe machen. Das Projekt war im Jahre 1999 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Gedacht sei bei diesem Gesuch, die bestehenden Parking der beiden Grossbanken CS und UBS miteinander zu verbinden. Das sagt einer der Betreiber, Christoph Stutz, auf Anfrage.

Was den weiteren Verlauf des Bauprojektes anbelangt, da will Christoph Stutz allerdings keine weiteren detaillierten Aussagen machen: «Wir hatten gehofft, wir seien schon bereit, wenn der Anbau des Kunstmuseum in Angriff genommen wird. Jetzt sind wir halt einige Jahre im Rückstand» sagt er etwas lakonisch auf die entsprechende Frage. Man rechne inzwischen allenfalls mit einem Baubeginn im Jahre 2017, wenn alles klappe.

Christoph Stutz glaubt aber, dass das Projekt mit rund 300 Plätzen politisch inzwischen so gut abgesichert sei, dass von dieser Seite kein Widerstand mehr zu erwarten sei: «Die einstige thematische Verbindung mit einer verkehrsfreien Mittleren Brücke ist ja inzwischen entfallen».

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)