Basler Kunstmuseum verteilt seine Kunstwerke

Anfang 2015 schliesst das Basler Kunstmuseum wegen des Umbaus seine Türen. Während dieser Zeit ist der grösste Teil der öffentlichen Sammlung nicht zu sehen. Die Bilder werden in Depots verstaut oder gehen auf Reisen.

Bernhard Mendes-Bürgi spricht in ein Mikrofon.

Bildlegende: Kunstmuseumsdirektor Bürgi sieht den Umbau als Chance. Keystone

Das Basler Kunstmuseum ist ab Februar 2015 für rund 14 Monate geschlossen. Während dieser Zeit ist der grösste Teil der Sammlung nicht zu sehen. Ein Teil der Werke geht ins Ausland. Ein grosser Teil verschwindet in den Depots und ein kleiner Teil geht an drei Museen in der Region.

Basel und Münchenstein

Zum Handkuss kommen das Museum der Gegenwartskunst, das Museum der Kulturen und das Schaulager in Münchenstein. Im Museum der Gegenwartskunst werden Werke vom 19. Jahrhundert bis heute ausgestellt, angereichert durch Wechselausstellungen. Der Fokus beim Museum für Kulturen liegt auf den Altmeistern aus der Renaissance. Im Schaulager werden diverse Werke der Emanuel Hoffman-Stiftung ausgestellt.

Von insgesamt 6000 Skulpturen und Gemälden, die zur Sammlung des Kunstmuseums gehören, werden während des Umbaus um die 100 Werke dauerhaft in Basel zu sehen sein. Dazu kommen die Werke der Wechselausstellungen. Diese Reduktion ist für den Direktor des Kunstmuseums, Bernhard Mendes Bürgi, kein Grund zur Beunruhigung. Er will mit Qualität anstelle von Quantität überzeugen.

Dass die Schliessung während des Umbaus aber auch Schwierigkeiten machen kann, zeigt das Beispiel des privaten Basler Sammlers Rudolf Staechelin. Er gibt seine Sammlung für unbestimmte Zeit ins Ausland. Ob die Werke, darunter auch Werke von Paul Gaugin, Paul Cézanne, Van Gogh oder Picasso, je wieder einmal den Weg nach Basel zurück finden, ist offen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)