Basler Opern-Ensemble ist flexibel

Bei der Vorstellung von «Die Zauberflöte» am Sonntagabend fielen gleich zwei Hauptdarsteller aus. Sowohl für die Königin der Nacht als auch für Tamino musste ein Ersatz gefunden werden.

Die Königin der Nacht und Tamino

Bildlegende: Die Königin der Nacht und Tamino: Gleich beide mussten ersetzt werden. Sandra Then

Dass Opern-Sängerinnen und -Sänger im Winter ab und zu erkältet sind und deshalb nicht auftreten können, das sei normal, so die Basler Operndirektorin Laura Berman. Deshalb habe man sich keine Sorgen gemacht, als sich die Königin der Nacht für die Vorstellung entschuldigen musste. «Wir konnten einen Gast aus Österreich organisieren. Die Sängerin konnte sogar noch mit der Regisseurin proben und am Abend dann einspringen.» Es sei gut, wenn die neue Besetzung noch etwas Vorlauf habe, um sich vorzubereiten.

Mit der Neu-Besetzung der Königin der Nacht war es am Sonntag jedoch noch nicht getan. «Kurz vor der Vorstellung fiel ein zweiter Hauptdarsteller aus», so Berman. «Tamino verletzte sich schwer am Fuss, als er auf dem Weg zum Theater war.»

Doch auch diesen Ausfall konnten die Verantwortlichen schnell kompensieren. «Ein Sänger aus unserem Opern-Studio probte die Rolle des Tamino, um sie früher oder später sowieso auch singen zu können. Nun kam er halt schon etwas schneller zum Einsatz.»

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)