Basler Pharma besorgt wegen Masseneinwanderungsinitiative

Eine Studie zeigt, dass die pharmazeutische und chemische Industrie besorgt ist, wie die Masseneinwanderungsinitiative umgesetzt wird. Sie zeigt aber auch, dass die Unternehmen wenig unternehmen, um die Auswirkungen der Initiative abzufedern.

Roche-Turm in Basel

Bildlegende: Auch viele Basler Pharmaunternehmen sind von der Masseneinwanderungsinitiative betroffen. Keystone

Befragt wurden rund 20 Unternehmen aus der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Rund 85 Prozent dieser Firmen sagen, dass es Ihnen Sorgen bereite, wie die Masseneinwanderungsinitiative umgesetzt wird. Aber, «trotzdem sind die Firmen noch gar nicht oder schlecht gerüstet für den Moment, in dem die Initiative umgesetzt wird», so Charles Quensel von der Firma HCCM AG, welche die Studie in Auftrag gegeben hat.

Die Unternehmen seien zurückhaltend, weil noch nicht klar sei, wie die Initiative umgesetzt wird. «Viele warten ab, was die Verhandlungen mit der EU bringen.» Es bestehe so jedoch die Gefahr, dass die Unternehmen unter Druck geraten, «weil die Inititive schon ab anfangs 2017 greifen dürfte.»

Sollte die Initiative wortgetreu umgesetzt werden, so befürchten die befragten Unternehmen, dass Fachwissen verloren geht, dass die Innovationskraft abnimmt und dass die Löhne steigen.