Basler Polizei-Hauptquartier kann ausgebaut werden

Der Grosse Rat hat einen Kredit 49,6 Millionen Franken fast einstimmig genehmigt. Damit soll der Spiegelhof den heutigen Ansprüchen angepasst werden.

Der Spiegelhof in der Nähe der Basler Schifflände.

Bildlegende: Der Spiegelhof in der Nähe der Basler Schifflände. Juri Weiss

Der aus den 1930er-Jahren stammende Gebäudekomplex ist sanierungsbedürftig und nicht erdbebensicher. Mit der Sanierung sollen die bisher fünf Einsatzzentralen der Blaulichtorganisationen zu zwei zusammengelegt und gesichert werden. Die eine der Polizei bleibt im Spiegelhof, die andere von Feuerwehr und Sanität im Lützelhof.

Im Parlament war die Vorlage weitgehend unbestritten. Die CVP/EVP sprach von «horrenden Kosten», die aber angesichts der baulichen Situation und der Ziele gerechtfertigt seien. Auch für die FDP ist es «kein Luxusprojekt», sondern eine Notwendigkeit für die Sicherheit Basels. Zwei SVP-Grossräte kritisierten indes, dass die beiden künftigen Einsatzzentralen mitten in der Stadt und geografisch zu nahe beieinander lägen, so dass bei einem Problem möglicherweise beide betroffen wären. Die SP konterte mit der guten Verkehrserschliessung an dieser Lage.