Basler Quartiertreffpunkt Erlenmatt befürchtet das Aus

Der Treffpunkt will mehr Geld vom Kanton, da seine anderen Geldquellen weggefallen sind. Weil der Kanton dies ablehnt, befürchtet der Treffpunkt nun, dass er seine Türen im noch jungen Quartier schliessen muss.

Restaurant Erlkönig im Erlenmatt-Quartier.

Bildlegende: Der Quartiertreffpunkt Erlenmatt Rosental befindet sich momentan im «Erlkönig», will aber ausziehen. zVg

Das Erlenmatt-Quartier ist das jüngste Quartier im Kanton. Erst seit ein paar Jahren stehen dort Wohnhäuser. Genau darum sei es wichtig, dass es in diesem Quartier einen Treffpunkt gebe, sagt Marc Zimmermann, Vorstandsmitglied des Quartiertreffpunkts: «Hier ziehen viele Leute zu, die neu in Basel sind. Wir können ihnen dabei helfen, sich zu integrieren.»

Bisher erhielt der Quartiertreffpunkt 50'000 Franken jährlich vom Kanton. Dies habe in der Vergangenheit auch gereicht, weil der Verein anderweitig Einnahmen generieren konnte. Unter anderem durch Parkplätze beim Musical Theater. Diese Parkplätze sind mittlerweile aber aufgehoben worden und entsprechend fehlen die Einnahmen.

Basler Regierung will abwarten

«Wir wollen 90'000 Franken pro Jahr, so wie alle anderen Quartiertreffpunkte auch», sagt Zimmermann. Die Basler Regierung will davon aber nichts wissen - vorerst jedenfalls. Erst 2018, wenn der Treffpunkt in ein neues Lokal umzieht, will die Regierung prüfen, ob die Subventionen erhöht werden. Dies schreibt sie im Ratschlag über die Ausgaben für Quartiertreffpunkte.

Marc Zimmermann hofft nun auf den Grossen Rat, der noch über die Subventionen befindet.

(Regionaljournal Basel, 17:30)