Sanität Basel Basler Regierung will gemeinsame Notrufzentrale

Die Notrufzentralen der Sanität Basel und des Kantonsspitals Baselland sollen ab nächstem Jahr zusammengeführt werden. Dies sorge für eine bessere Versorgungsqualität in der Region. Die Regierung beantragt dafür beim Grossen Rat 650'000 Franken.

Ein Krankenwagen mit der Aufschrift 144.

Bildlegende: Bis jetzt haben das Kantonsspital Baselland und die Sanität Basel je eine eigene Notrufzentrale. Keystone

Bereits im Sommer 2016 unterzeichneten das Kantonsspital Baselland und die Sanität Basel eine gemeinsame Absichtserklärung. Nun soll die gemeinsame Notrufzentrale anfangs 2018 in Betrieb gehen.

Gemeinsame Disposition

Die gemeinsame Zentrale soll unter dem Namen «Sanitätsnotrufzentrale beider Basel» laufen. Dort werden die Sanitätsnotrufe aus dem gesamten Einsatzgebiet entgegen genommen und die Fahrzeuge disponiert. Trotzdem sollen beide Organisationen weiterhin eigene Rettungssanitäter und Fahrzeuge haben.

Mit der Zusammenlegung der Notrufzentrale könnten die Einsätze effizienter erledigt werden, ausserdem liessen sich Leerfahrten vermeiden.

Die gemeinsame Notrufzentrale wird rund 3 Millionen Franken pro Jahr kosten, das sind 650'000 Franken mehr als die bisherige Notrufzentrale der Sanität Basel. Die Regierung beantragt darum dem Grossen Rat, diese Summe zu sprechen.