Basler Sanität gibt erneut zu reden

Die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rats hatte Massnahmen bei der Leitung von Sanität und Rettung gefordert. Sie sieht ihre Forderungen teilweise erfüllt, will nun aber eine Besserung bei der Sanität sehen. Im Parlament gab vor allem die Freistellung eines Teamleiters zu reden.

Sanitätswagen

Bildlegende: Die Sanität beschäftigt die Basler Politik weiterhin Juri Weiss

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) hatte gefordert, dass sowohl der Leiter der Rettung als auch der Leiter der Sanität gehen sollen. Baschi Dürr hielt jedoch am Leiter Rettung, Dominik Walliser, fest und trennte sich vom Leiter Sanität, Hanspeter Altermatt. Die GPK hielt sich mit einer Bewertung dieses Entscheids bewusst zurück. Thomas Strahm, Sprecher der GPK: «Das Departement hat rasch reagiert und hat die Forderungen der GPK teilweise erfüllt.» Es sei nun aber am Departement zu beweisen, dass die getroffenen Entscheide dem Wohl der Sanität dienen.

Causa Lorenz Nägelin

Für Diskussionen sorgte jedoch, dass Baschi Dürr auch einen Teamleiter freistellte. Bei dem Teamleiter handelt es sich um den SVP-Grossrat Lorenz Nägelin. Dies wurde von Nägelins Parteikollegen kritisiert. Die GPK habe keine Massnahmen auf der Stufe Teamleiter gefordert, so Joel Thüring. Er habe kein Verständnis für diese Massnahme. Lorenz Nägelin selber fehlte an der Sitzung.

Baschi Dürr ist zuversichtlich

Baschi Dürr selbst verteidigte seine Massnahmen. Er wisse, dass es für die direkt Betroffenen hart sei. Er sei aber zuversichtlich, dass nun wieder Ruhe einkehren könne bei der Basler Sanität.