Basler Sicherheitsdirektor Dürr will Polizisten mehr entlasten.

Seit über einem Jahr gilt an Fussballspielen der Super-League nur noch die Sicherheitsstufe Orange. Daher sind auch weniger Polizisten im Einsatz. Wegen des internationalen Erfolgs des FCB haben die Polizisten aber nicht weniger Arbeit, dementsprechend wächst der Überstundenberg weiter.

Blick auf den St. Jakobpark

Bildlegende: Basler St. Jakobpark Keystone

Zwischen zehn und 100 Polizisten weniger stehen an einem Fussball-Spiel der Super-League jeweils im Einsatz. Denn seit über einem Jahr gelten diese Spiel als weniger risikoreich. Wer aber denkt, dass der Staat dadurch spart oder gar die Überstunden der Polizisten abgebaut werden können, täuscht sich, sagt Sicherheitsdirektor Baschi Dürr.

Internationaler Erfolg des FCB erfordert mehr Polizei-Einsätze

Denn der FC Basel war in letzter Zeit international sehr erfolgreich. Viele internationale Spiele haben im St. Jakobpark stattgefunden. Hochrisikospiele, die viele Polizisten fordern. Darum sei der Überstundenberg der Basler Polizisten auch nicht kleiner geworden.

Diesen Überstundenberg gelte es aber abzubauen, sagt Baschi Dürr. Der Sicherheitsdirektor will weiterhin ausloten, wo es weniger Einsätze oder Aufwand der Polizei braucht. Er suche nach gezielten Massnahmen, wolle keine Globallösungen. So sei etwa zu überlegen, ob es tatsächlich sinnvoll sei, in einer kleinen Stadt wie Basel, jede Nacht rund um die Uhr vier Polizeiwachen zu betreiben.