Basler St. Jakobshalle als Konkurrenz zu Zürcher Hallenstadion

Die Basler St. Jakobshalle soll für über 100 Millionen Franken saniert werden. Ab 2018 sollen in der Eventhalle 12'000 statt 9'000 Zuschauer Platz finden. So erhält das Zürcher Hallenstadion direkte Konkurrenz bei grossen Veranstaltungen.

Visualisierung der neuen St. Jakobshalle.

Bildlegende: Ab 2018 sollte die neue St. Jakobshalle fertig sein. ZVG

Die St. Jakobshalle soll nicht nur saniert werden, sie soll auch modernisiert und vergrössert werden. Der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann ist zuversichtlich, dass sich damit neue Grossveranstaltungen nach Basel holen lassen. Die Basler Eventhalle soll künftig in der gleichen Liga wie das Zürcher Hallenstadion spielen.

Ein entscheidender Punkt für den Erfolg sei die Besucher-Kapazität. Mit der Sanierung will die Basler Regierung diese von aktuell 9'000 auf 12'000 steigern. Damit werde die «Joggeli-Halle» viel attraktiver für Grossveranstalter. Christoph Eymann gibt sich kämpferisch: «Wir möchten gegenüber Zürich konkurrenzfähiger werden, aber auch international zu den Top-Adressen bei den Hallen gehören.»

Dass diese Kalkulation aufgehen könnte, bestätigt auch Gérard Jenni, Geschäftsführer von «Goodnews», einem der grössten Event-Organisatoren der Schweiz. Laut Jenni sei die Besucher-Zahl entscheidend. Ausserdem sei das Zürcher Hallenstadion oft so ausgebucht, dass wohl einige Veranstaltungen auch nach Basel kommen könnten.

Die Bauarbeiten an der «Joggeli-Halle» sollen voraussichtlich von 2016 bis 2018 ausgeführt werden. Voraussetzung ist, dass der Basler Grosse Rat dem Baukredit von 107 Millionen Franken zustimmt.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)