Basler Velofahrer haben unterschiedliche Bedürfnisse

In der Revision des Teilrichtplans Velo 2013 ist neu vorgesehen, dass es zwei Arten von Velowegen gibt: jene für sichere und schnelle Fahrer und jene, für gemütliche oder unsichere Fahrer.

Velofahrerin auf einer Velospur.

Bildlegende: Gemütliche und schnelle Velofahrer sollen getrennte Spuren bekommen. Juri Weiss

«Es gibt neu ein Basisnetz und ein Pendlernetz», beschreibt Barbara Auer vom Amt für Mobilität. Den schnellen Velofahrern soll so ein rasches Vorankommen ermögicht werden. «Zum Beispiel sieht man am Morgen auf der Viaduktbrücke die Velofahrer mit hochgezogenen Schultern, die über die Brücke rasen und möglichst schnell auf den Zug kommen wollen», beschreibt Barbara Auer die eine Gattung von Velofahrern. Auf der anderen Seite gebe es zum Beispiel Eltern, die mit einem Kindernanhänger unterwegs sind und öfter anhalten wollen.

Keine Regeln

Es gebe jedoch keine Regeln, wer welche Routen benutzen darf. «Wir wollen natürlich niemanden ausschliessen», so Barbara Auer. Gut möglich also, dass die rasenden Pendler weiterhin von bummelnden Mütter gestoppt werden. Die Zweiteilung der Velowege sei erst in der Planung, erklärt Barbara Auer. «Es ist eine Vision, die als Planungsgrundlage dient, um die Velowege der Zukunft zu gestalten.»