Baslerinnen arbeiten als Stadtpläne aus Fleisch und Blut

Städtereisen boomen: Das spürt man auch in Basel. Im Juni gab es einen Rekord, was die Zahl der Übernachtungen betrifft. Um die Gäste möglichst optimal zu betreuen gibt es in Basel seit diesem Sommer die «Flying Concierges». Das sind Privatpersonen, die leidenschaftlich für ihre Stadt werben.

Die Schwestern Theri und Doris Stalder helfen orientierungslosen Touristen am Basler Bahnhof SBB weiter.

Bildlegende: Die Schwestern Theri und Doris Stalder in ihrer Arbeitskleidung - als «Flying Concierges». Patrick Künzle/SRF

Doris Stalder ist von Beruf Lehrerin. Seit diesem Sommer hat sie aber auch noch einen Nebenjob. Einen, den sie ehrenamtlich ausübt. Doris Stalder arbeitet in den Freizeit als Auskunftsperson für Touristen, die nach Basel kommen. Sie steht an Orten in der Stadt, wo besonders viele Touristen sind und gibt diesen Tipps. Welches Tram sie zum Tinguely-Brunnen nehmen müssen, welches Restaurant am Rhein besonders reizend ist - auf Fragen wie diese weiss Doris Stalder eine Antwort.

Die Liebe für Basel weitergeben

«Flying Concierges» nennen sich die knapp 100 Frauen und Männer, die als freiwillige Auskunftspersonen arbeiten. Die Idee dafür entwickelt haben Basel Tourismus, der Hotelier-Verband und das Grand Casino. Ganz normale Menschen aus Basel sollen als Botschafter arbeiten für die Stadt. Sie sollen die Touristen willkommen heissen.

Doris Stalder hat sich entschieden, als «Flying Concierge» zu arbeiten, weil sie Spass an Fremdsprachen hat und immer schon ein Interesse für den Tourismus hatte. Vor allem aber mag sie ihre Heimatstadt Basel und möchte diese Liebe auch den Gästen aus dem Ausland vermitteln.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)