Baslerinnen stricken für Lesbos

Das Projekt hilft Flüchtlingen, die auf der griechischen Insel Lesbos ankommen und oft keine trockenen Socken haben. Die Idee dazu hatte die Baslerin Franziska Osolin. Mitgestrickt haben aber Frauen aus der ganzen Schweiz.

Die Idee zum Socken stricken kam Franziska Osolin als sie einen Erfahrungsbericht einer freiwilligen Helferin las, die auf Lesbos den Flüchtlingen geholfen hatte. «Kleider scheint es für Flüchtlinge genug zu geben, aber Socken fehlen», sagt die Initiantin des Projekts «Socken stricken für Lesbos».

Im Internet und per Flyer machte sie Bekannte und Freundinnen auf ihre Idee aufmerksam und bat sie darum, Socken zu stricken. Diese sollen dann per Post nach Lesbos geschickt und an Bedürftige verteilt werden. «Der Aufruf kam an», sagt Osolin. Frauen aus der ganzen Schweiz hätten Socken gestrickt. Im Ganzen kamen 350 Sockenpaare zusammen. Franziska Osolin freute sich riesig über diese grosse Anzahl an Socken.

(Regionaljournal Basel; 17:30 Uhr)