Zum Inhalt springen

Basel Baselland Bekannter Basler Pädophiler auf der Flucht

Ein in Basel bekannter Pädophiler, ist nach bewilligtem Ausgang nicht mehr in die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) zurückgekehrt. Die Polizei sucht nach dem Vermissten. Der Mann ist seit Mitte Februar verschwunden.

Legende: Video Flüchtiger Pädophiler abspielen. Laufzeit 6:26 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 04.03.2014.

Der verurteilte pädophile Mann ist am 12. Februar - nach bewilligtem Ausgang - nicht mehr in die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) zurückgekehrt. Dort war er nach einem rechtskräftigen Urteil zu einer stationären Behandlung untergebracht.

Legende: Video Pädophiler auf der Flucht abspielen. Laufzeit 1:52 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 03.03.2014.

Medikamente lassen schrittweise nach

«Der Mann war auf einem bewilligten Ausgang auf dem Klinikareal», sagt Andreas Knuchel, Mediensprecher der Basler Polizei gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Der Park auf dem Klinikareal sei nicht abgeschlossen, man könne diesen verlassen. Auf die Frage, ob der gesuchte Mann noch in der Region Basel sei, kann die Polizei keine Stellung nehmen.

Man könne nicht direkt sagen, dass der Mann gefährlich sei, sagt Knuchel weiter. «Wichtig ist, dass er die Therapie weiter macht.» Der gesuchte Mann habe sich einer medikamentösen Therapie unterziehen lassen. Die Wirkung dieser Medikamente liesse nach 90 Tagen nach.

Öffentliches Outing machte ihn bekannt

Der Sexualstraftäter hat sich im Herbst 2013 öffentlich in den Medien als Pädophiler geoutet. Er habe damals aufzeigen wollen, dass auch er ein normales Leben führen könne. Einen Monat nach diesem öffentlichen Bekenntnis wurde er von den Strafvollzugsbehörden in den UPK zur stationären Behandlung untergebracht.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Buler Waliser, Zürich
    Das ist wie wenn man einen Heterosexuellen therapiert, weil er nicht homosexuell ist… Ein absoluter Schwachsinn. Lasst den Mann sein leben leben oder wenn er sich an einem Kind vergeht, sperrt ihn ein. Aber man therapiert ja auch nicht Homo- oder Bisexuelle. Hier wäre eigentlich ein kritischer Beitrag von Seiten des SRF erforderlich, weshalb man so jemanden einsperrt für eine Therapie, wenn er noch kein Vergehen begangen hat oder wird einem diese Info vorenthalten?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Ihr lernt es nie!!!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Typisch unsere studierten Sachverständigen an den Universitären Psychiatrischen Kliniken mit ihrem links-grünen Gerechtigkeitssinn haben und werden nichts aus solchen Vorfällen lernen. Das gibt Arbeit und Geld ungeachtet der Ergebnissen für die diese Personen so wie so nicht verantwortlich sind. Passiert aus einem solchen unverantwortlichen Handeln eine Straftat, dann wird von diesen Versagern versucht, das Opfer zum Täter zu machen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Werner Zaugg, Bern
      Was hat das denn mit links-grün zu tun. Dieser Klinikdirektor könnte genau so gut auch einer anderen oder gar keiner Partei angehören. Dieser Artikel hat gar nichts mit Parteipolitik zu tun!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen