Bernard Blum: «Eintrittsgeld beim Fechten - das geht nicht»

Basel war übers Wochenende ein Zentrum des Fechtnachwuches: ein gut besetztes Junioren-Turnier brachte rund 220 Teilnehmer aus über 30 Länder in die St.Jakobhalle. Sportgast Bernard Blum, Präsident der organisierenden Fechtgesellschaft (FG) Basel, hofft auch auf eine gewisse Nachhaltigkeit.

Bernard Blum hält einen Block, hinten junge Fechter im Einsatz

Bildlegende: Bernard Blum, Präsident der Fechtgesellschaft Basel, freut sich über ein gut besetztes Junioren-Turnier. SRF

Dass mit Frederic Weber ein Basler am internationalen Fecht-Turnier mit dabei ist, das sei gut, sagt Bernard Blum, Präsident der FG Basel: «Das ist durchaus motivierend für junge Leute, selber mit Fechten zu beginnen.» Beim Einzel am Samstag musste sich Weber allerdings mit dem 33. Platz zufrieden geben, immerhin war er damit auch gleich bester Schweizer.

Kein Massen-Sport

Aber Fechten sei eben nun einmal kein Sport für die Massen, sagt Bernard Blum. Aus diesem Grund würde es auch nie in Frage kommen, selbst für ein hochdotiertes Weltcup-Turnier wie das in Basel, Eintrittsgeld zu verlangen: «Wir kommen auch sonst über die Runden.» Die Organisatoren erhalten vom Kanton 25 000 Franken und das reiche beinahe schon aus, um das ganze Turnier durchziehen zu können. Allerdings habe er leer geschluckt, als er kürzlich von der Durchführung eines Kürbis-Festivals gehört habe: «Die haben das doppelte Budget, das ist doch speziell.»

Das Basler Turnier gilt im übrigen auch als Vorbereitung für die Europameisterschaft, die im Frühsommer in Montreux und damit also auch in der Schweiz stattfindet.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)