Bewegung auch in der Basler U-Haft

Ins Untersuchungsgefängnis kommt, wer das Gesetz missachtet hat, wer fliehen, seine Tat wiederholen oder Beweise vertuschen könnte. Die U-Haft ist eine der härtesten Massnahmen im Strafvollzug. Persönliche Gegenstände sind nicht erlaubt. Abwechslung bringt die wöchentliche Sportstunde.

Wanduhr in einer Turnhalle

Bildlegende: Sport vertreibt die Zeit in der Untersuchungshaft Keystone

Das Ziel des Gefängnissports sei ist erster Linie die Bewegung, sagt Jörg Degen, Leiter des Untersuchungsgefängnisses. Aber es gehe auch darum, dass die Inhaftierten andere Menschen sehen und mal etwas anderes machen können als nur im Hof spazieren.

Dass es Sport im Gefängnis gibt, ist in der Verordnung über den Justizvollzug gesetzlich geregelt. Doch wird die Auslegung nicht in allen Gefängnissen Basels gleich gehandhabt.

Das Untersuchungsgefängnis hat eine Turnhalle, das Brässlergut beispielsweise nicht. Dort geht die tägliche Bewegung nicht über das Laufen im Hof hinaus.

(folgt mehr)

(Regionaljournal Basel, 06:32 Uhr)