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Bildungspolitik Die schwierige Suche nach Kooperationen unter Hochschulen

Der Bund soll Anreize schaffen, damit die Universitäten enger zusammenarbeiten, fordert ein Vorstoss im Nationalrat.

Studierende an der Uni, vorne bildbestimmend sind zwei Männer: einer zeigt dem andern etwas.
Legende: Studierende können zusammen lernen, aber Universitäten schlechter zusammen arbeiten. Keystone

Die Universität Basel muss sparen und sucht deshalb weitere Kooperationen mit anderen Universitäten. «Wir arbeiten an der neuen Strategie», sagt Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel. Dabei sei sie auch im Gespräch mit anderen Universitäten.

Engere Kooperationen und auch das Zusammenlegen von einzelnen Studiengängen mit anderen Universitäten, dies fordert in der politischen Diskussion vor allem die Baselbieter FDP. Doch die anderen Universitäten zeigen wenig Lust auf solche Massnahmen. Denn diese kosten in der Regel zunächst Geld, bevor sie zu Einsparungen führen.

Wir arbeiten an der neuen Strategie.
Autor: Andrea Schenker-WikiRektorin Universität Basel

Deshalb fordert der frühere Basler Erziehungsdirektor und heutige LDP-Nationalrat Christoph Eymann vom Bund, er solle mit finanziellen Anreizen dafür sorgen, dass die Hochschulen mehr Bereitschaft zeigen, ihre Studiengänge zusammenzulegen.

Universitäten setzen auf breites Angebot

Ob solche Anreize genügen, bleibt allerdings fraglich. Denn sowohl die Universität Zürich wie auch die Universität Bern setzen auf ihr breites Angebot an verschiedenen Disziplinen. Zudem gehe der Trend heute in die andere Richtung. Kleine Universitäten würden heute ihr Angebot ausbauen. Selbst in den USA würden spezialisierte Hochschulen ihr Angebot mit neuen Disziplinen aufbauen.

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