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Basel Baselland Binningen will beim Service public weniger sparen als geplant

Der Binninger Einwohnerrat pfeift den Gemeinderat zurück: bei den Sparvorschlägen soll weniger radikal vorgegangen werden als geplant. Wichtige Teile des Service public, wie Hallenbad oder Jugendhaus, soll die Gemeinde weiter betreiben.

Kinder mit Instrumenten halten ein Transparent hoch
Legende: Auch die Jüngsten sind mit den Sparvorschlägen des Binninger Gemeinderates unzufrieden. SRF

Mit den Sparvorschlägen des Gemeinderates, welcher dieser kürzlich der Öffentlichkeit vorgelegt hatte, befasste sich nun auch der Einwohnerrat, das Ortsparlament. Wie vom Gemeinderat vorgeschlagen, überwies er das Sparpaket dabei an die Geschäfts-, Rechnungs- und Prüfungskommission (GRPK). Allerdings mit der klaren Empfehlung, etliche der Angebote der Gemeinde, wie das Jugendhaus, die Ferienlager oder auch das Hallenbad, von jeglichen Sparvorschlägen auszunehmen, diese also in normalen Rahmen weiter zu betreiben.

Klare Vorgaben

Die Abstimmungen über die verschiedenen Angebote, die jeweils einzeln durchgeführt wurden, brachten so deutliche Resultate, dass auch für Gemeindepräsident Mike Keller (FDP) klar ist: «An diese Empfehlungen müssen wir uns halten, alles andere wäre eine Zwängerei.»

Allerdings sagte er gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF, die Gemeinde käme um Steuererhöhungen nicht herum.

Die reduzierten Sparvorschläge gehen nun an die GRPK, Ende September ist dann wieder der Einwohnerrat am Zug: dann muss er über die definitiven Sparvorschläge entscheiden.

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