Bis 2015 sind Computer an Baselbieter Primarschulen Realität

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat einen Kredit von 1,4 Mio. Franken, um das ICT-Konzept umzusetzen. Damit sollen bis zum Schuljahr 2015/16 Informations- und Kommunikationstechnologien an Baselbieter Kindergärten und Primarschulen eingeführt sein.

Zwei Unterstufen-Schülerinnen mit Kopfhörer vor Bildschirm.

Bildlegende: An der Baselbieter Primarschule soll Computer-Unterricht ab 2015 Realität sein. Keystone

Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) als Lernhilfe bereits auf der Primarstufe sieht der Lehrplan 21 verpflichtend vor. Im Kanton Baselland haben ICT noch den Status von fakultativen Unterrichtsmitteln. Das führt zu grossen Unterschieden bezüglich Infrastruktur und Kompetenz an den einzelnen Schulen.

Mit der Umsetzung des Lehrplan 21 auf das Schuljahr 2015/16 soll im Kanton dieses ICT-Angebot koordiniert und auf eine kantonale ICT-Strategie abgestimmt werden. Das bedingt einerseits Unterstützung der Schulen bei der Umsetzung des Konzepts und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Dafür will der Kanton einen Kredit von 1,4 Millionen für die Jahre 2014-2020 zur Verfügung stellen.

«Die heutigen Unterschiede sind nicht mehr zu verantworten»

Bildungsdirektor Urs Wüthrich ist überzeugt, dass der Landrat dem Kredit - im Gegensatz zu einer früheren Vorlage - zustimmen wird. «Die heutigen Unterschiede zwischen den Angeboten der einzelnen Schulen sind nicht mehr verantwortbar. Im Interesse der Bildungsgerechtigkeit muss der Kanton einen einheitlichen Rahmen schaffen.»