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Blickfang Basel Tourismus ist verärgert über Plakataktion

Linke Aktivisten haben Plakate aufgehängt, die ähnlich wie die offiziellen Werbeposter Basels aussehen. Die Plakate verbreiten jedoch ganz andere Botschaften: Sie greifen die Pharmakonzerne der Stadt an.

Ein Plakat mit der Botschaft: Basel - unsere Konzerne morden am besten.
Legende: Eines der Plakate, die derzeit in der Stadt Basel hängen. Twitter

Auf den ersten Blick meint man: Die Plakate, die seit Freitag in der Stadt hängen, sind jene von Basel Tourismus. Doch weit gefehlt: Die Plakate stammen von Aktivisten. Sie verbreiten Botschaften wie: «Basel - unsere Konzerne morden am besten».

Die Aktivisten schreiben in einer Medienmitteilung: Sie wollten auf «die Untätigkeit der Basler Politik gegenüber Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden, für die Basler Unternehmen verantwortlich sind», aufmerksam machen.

Verärgert über die Plakataktion ist Basel Tourismus. Direktor Daniel Egloff spricht von einem «Missbrauch unseres Logos für politische Zwecke». Basel Tourismus verschaffe sich nun Überblick über das Ausmass der Plakatkampagne und überlege zusammen mit dem Kanton, ob man juristisch dagegen vorgehen möchte.

Die auf den Plakaten kritisierten Pharmafirmen wollten sich am Samstag nicht äussern oder waren nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Hänger (basilea@gmx.de)
    Falls es keine illegale Plakatkampagne ist, sondern an offiziellen Stellen ausgehängt, dann lassen sich die Verantwortlichen schnell finden und entsprechend rechtlich belangen. Die Plakate sind ganz klare Kopien der Originale von BaselTourismus. Eine Anzeige wegen Rufschädigung ist da vielversprechend.
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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Ich würde mich als Firma auch hüten auf solche Aktionen zu reagieren. Denn jede Äussereung dazu wird als Rechtvertigung bezeichnet und als Bestätigung dafür angesehen, dass diese Plakate so stimmen. Zu solchem Kindergarten muss kein Pharmamulti der Basel und die Region mitsamt seiner Subkultur durchfüttert Stellung beziehen.
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  • Kommentar von Tobi Hartmann (Tobias Hartmann)
    Richtig so, Herr Egloff. Sie sollten verärgert sein. Nun lassen Sie Ihrem Ärger freien Lauf und tun Sie etwas gegen diese Verbrecherfirmen. Reden Sie mit den Politikern. Damit Basel eine saubere Weste hat die attraktiv ist für den Tourismus, muss man die Firmen die im Ausland Menschen und Umwelt missbrauchen und ausbeuten endlich straff in die Mangel nehmen! Und im Sinne von "don't kill the messenger": die Plakat-Aufhänger haben nur auf die Verbrechen aufmerksam gemacht. Mit Recht!
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