Bund unterstützt Basler Museen bei der Suche nach Raubkunst

Das Kunstmuseum Basel und die Fondation Beyeler in Riehen bekommen je 100'000 Franken für die sogenannte Provenienzforschung. Dabei wird untersucht, ob Werke in der Nazi-Zeit in Deutschland geraubt wurden.

Blick auf die Aussenfassade des Basler Kunstmuseums

Bildlegende: Das Basler Kunstmuseum erhält finanzielle Unterstützung, um nach NS-Raubkunst forschen zu können. Juri Weiss

Zwei Millionen Franken stellt das Bundesamt für Kultur den Kunsthäusern in der Schweiz für Forschungsprojekte in den nächsten vier Jahren zur Verfügung. Um Geld von Bund zu erhalten, mussten sich die einzelnen Institutionen bewerben.

Das Kunstmuseum Basel und die Fondation Beyeler in Riehen haben dies gemacht und den Maximalwert zugesprochen bekommen. Auf beide Institutionen wartet jetzt viel Arbeit. Alleine im Kunstmuseum Basel müssen mehrere hundert Werke untersucht werden.

Museum haben grosses Interesse zu zeigen, dass sie keine Raubkunst besitzen. Bedingung des Bundes war es darum auch, dass die Resultate aus diesen Provenienzforschungen öffentlich gemacht werden.