BVB reagiert auf Kritik: «Fehler in der Kommunikation»

Die Spitze der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) hat an einer Medienkonferenz am Dienstagmorgen Stellung genommen zu verschiedenen Vorwürfen. Dies wurden in den letzten Wochen immer lauter. Kritik gab es einmal mehr am eigenen Kommunikationsmanagement.

Martin Gudenrath spricht zum Publikum. Steht auf der Bühne mit Mikrofon in der Hand.

Bildlegende: BVB-Verwaltungsratspräsident Martin Gudenrath steht in der Kritik. Juri Weiss

Stellung genommen haben Verwaltungsratspräsident Martin Gudenrath sowie BVB-Direktor Jürg Baumgartner. Baumgartner wiederholte zu Beginn sein Ziel, das er kurz nach seinem Amtsantritt vor rund zweieinhalb Jahren steckte: «Wir wollen an die Spitze im europäischen Vergleich. Wir wollen in die Champions League»

Gudenrath und Baumgartner beantworteten anschliessend Fragen der anwesenden Journalisten. Die Beiden gaben Fehler in der Kommunikation zu und entschuldigten sich dafür auch. Als Beispiel nannte Baumgartner die Einführung des neuen Fahrgastinformationssystems an den Haltestellen. Hier habe zu wenig informiert, dass das System auch Schwächen haben könnte. Unterdessen seien diese Schwächen jedoch zum grössten Teil beseitigt.

Aufgrund der Mängel bei der Kommunikation habe man die Kommunikationsabteilung der BVB ausgebaut und mit Stephan Appenzeller einen Profi ins Haus geholt, so Baumgartner. Dass diese Abteilung bereits auf Hochtouren arbeitet, spürten die anwesenden Journalisten. Auf jede Frage gab es gleich die passende Antwort inklusive einer Power-Point-Präsentation.

Auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt wiederholte Gudenrath gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF, was er schon in der Sonntagspresse gesagt hatte: Er überlege sich einen solchen Schritt, spüre aber derzeit grossen Rückhalt von Seiten der Regierung.