«bz» gewinnt, «BaZ» verliert

Die «Basellandschaftliche Zeitung» (bz) hat neuesten Wemf-Leserzahlen zufolge stark zugelegt. Die «Basler Zeitung» (BaZ) hingegen verlor erneut Leserinnen und Leser. Die Zahlen werden allerdings nach einem neuen System erfasst und sind nur bedingt vergleichbar mit den Erhebungen der letzten Jahre.

Die «Basler Zeitung» und die «Basellandschaftliche Zeitung» von heute liegen übereinander

Bildlegende: Veränderung bei Leserzahlen Wemf-Zahlen besagen, dass die «bz» über 60 Prozent zulegte und die «BaZ» 25 Prozent ihrer Leser verlor. SRF

Die «Basellandschaftliche Zeitung» (bz) gewinnt 62 Prozent Leser dazu. Das besagen die die neuesten Wemf-Zahlen. Die «Basler Zeitung» (BaZ) hingegen verliert laut derselben Erhebung 25 Prozent ihrer Leserschaft.

Politische Ausrichtung der BaZ ist ein Grund des Leserschwunds

Die neuen Leserzahlen der Wemf wurden jedoch mit einer neuen Methode erhoben. Sie sind deshalb nur bedingt mit den Zahlen der vergangenen Jahre vergleichbar. Laut dem Leiter der Kommunikationsabteilung der BaZ, Roger Berger, sind sie sogar gar nicht miteinander vergleichbar.

Dennoch gibt auch er zu, dass die «BaZ» im vergangenen Jahr an Leserinnen und Lesern verloren hat. «Die Turbulenzen um die Besitzerschaft waren den Leserzahlen bestimmt nicht förderlich», so Roger Berger gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Berger spricht dabei auf SVP-Nationalrat Christoph Blocher an, der Mitbesitzer der BaZ ist.

Weiter nennt Berger auch die Sonntagsausgabe der BaZ, die das Unternehmen im vergangenen Jahr einstampfte. Damit habe die Zeitung ebenfalls Leserinnen und Leser verloren.