Cartoonmuseum erzählt die Geschichte der «Ligne claire»

«Ligne claire» ist ein Ausdruck für einen Zeichenstil, der vom belgischen Zeichner Hergé perfektioniert wurde. Der Stil hat sich im Comic etabliert. Das Cartoonmuseum Basel präsentiert die wichtigsten Vertreter dieses Stils mit Originalzeichnungen von «Tim und Struppi» und anderen Comic-Helden.



Tintin

Bildlegende: Die Art wie «Tim und Struppi» gezeichnet wurde, hat die Comicwelt verändert. Keystone

Das Cartoonmuseum Basel erzählt die Geschichte der «Ligne claire», ein Zeichenstil, der den Comic geprägt hat. Unter dem Titel «Abenteuer der Ligne claire. Der Fall Herr G.&Co.» präsentiert das Cartoonmuseum Basel die wichtigsten Vertreter dieses populären wie anspruchsvollen Stils. Es werden Originalzeichnungen gezeigt, die die Entwicklung des Zeichenstils widerspiegeln - von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

«Tim und Struppi» steht für die «Ligne claire»

«`Ligne claire` ist der Begriff für den Zeichenstil, den Hergé angewandt und perfektioniert hat. Es geht um eine möglichst einfache, reduzierte, klare Linie bei der Zeichnung», erklärt Anette Gehrig, Direktorin des Cartoonmuseums. Dieser Stil hat sich bis in die Gegenwart weiterentwickelt und wird von Künstlern in der ganzen Welt angewandt.

Die Ausstellung im Cartoonmuseum Basel zeigt Originalzeichnungen von fünfzig Künstlern. Im Fokus steht vor allem die Bilderreihe von «Tim und Struppi» des Beglischen Zeichners Hergé. Die Ausstellung dauert bis zum 9. März 2014.