Club de Bâle: «Von wegen unbaslerisch»

An der Fasnacht 2013 hat sich der Spott über den exklusiven Club ergossen. Diese Aufmerksamkeit habe aber sogar wirklich etwas gebracht, sagen die Organisatoren wenige Tage nach der Eröffnung: nämlich neue Mitglieder

Schriftzug des Club de Bâle. Silberne Lettern auf grau schimmerndem Grund.

Bildlegende: Schlicht und dezent - im Club de Bâle wird Diskretion gross geschrieben. SRF

Die baslerischste aller Basler Institutionen, die Fasnacht, hat dem exklusiven «Club de Bâle» noch lange vor seiner Eröffnung am 1. August 2014, volle Aufmerksamkeit gesichert. Ein Club, in dem Mitglieder 12'000 Franken im Jahr für die Mitgliedschaft hinblättern, sei «unbaslerisch», so der Tenor an der Fasnacht 2013. Matthias Müller, Initiant des «Club de Bâle», sagt nun an einem Termin für die Medien, die Aufmerksamkeit habe ihnen viele Mitgliedschaften eingebracht, «wir haben nie so viele Anmeldungen gehabt wie gerade nach der Fasnacht», sagt Müller.

Am 1. August eröffnete der Club für seine Mitglieder. Das Clublokal ist das ehemalige Café Spillmann am Rhein. Wieviele Mitglieder der Club hat und wer dabei ist, wird allerdings nicht verraten - und dabei soll es auch bleiben.