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Basel Baselland Das Ultimatum in Sachen Wagenplatz im Basler Hafen läuft ab

Im April hatte die Basler Regierung kommuniziert, dass sie die Wagenleute auf dem Hafenareal dulden würde. Dies jedoch bloss auf einer begrenzten Fläche von 2'500 Quadratmetern. Die Wagenleute stellen sich jetzt allerdings jedoch quer.

Ein Holzverschlag mit der Inschrift «Regierung foult Wagenplatz»
Legende: Wie weiter beim Wagenplatz? SRF

«Noch heute müssen sich die Wagenleute auf 2'500 Quadratmeter reduzieren», meint Barbara Neidhart von Immobilien Basel-Stadt. Was passiert, wenn sich die Wagenleute nicht an das Ultimatum halten, kann Barbara Neidhart im Moment noch nicht sagen. «Es laufen noch Gespräche, wir werden im Laufe dieser Woche entscheiden, was weiter passiert.»

WIR BLEIBEN ALLE!
Autor: Wagenleute

Die Wagenleute ihrerseits sind in Ihrer Haltung klar. «WIR BLEIBEN ALLE!», schreiben sie auf ihrer Homepage. Die Fläche von 2'500 Quadratmetern sei nicht ausreichend und verunmögliche eine Existenz. Sie seien nicht gewillt, wirtschaftlichen Interessen zu weichen.

Kanton hat Fläche vermietet

Die Wagenleute sprechen damit die Kunstmesse Scope an. Diese renommierte Kunstmesse hat die Fläche gemietet und will ab Dienstag im Hinblick auf die Kunstmesse ART sofort mit dem Aufbau des Zeltes beginnen. Zudem brauche Scope das Areal für Parkplätze.

Ab dem 2. Juli hat dann der Verein «shift mode» die Verantwortung über das Areal von 12'500 Quadratmetern. Sie haben sich in einem Communiqué geäussert und erklären nun, dass die Kommunikation mit den Wagenleuten gescheitert sei. Sie hätten sich um Gespräche bemüht und ihnen auch eine Zusammenarbeit angeboten. Die Wagenleute hätten darauf jedoch verzichtet.

Regierung muss handeln

Die Situation scheint verfahren. Die Wagenleute geniessen nach wie vor breite Unterstützung und sind nicht bereit, ihr Gelände zu schrumpfen. Bleiben sie mit ihren Ansprüchen so gross wie im Moment, dann kommen sie jedoch Scope und «shift mode» in die Quere, die mit dem Kanton einen Vertrag unterschrieben haben. Egal wie sich die Regierung entscheidet, Protest und Streit scheint vorprogrammiert.

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