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Basel Baselland «Das waren Szenen wie im Krieg am Bahnhof Pratteln»

Nach den Vorfällen beim Spiel FC Basel-FC Zürich stellt sich einmal mehr die Frage, wie es den Hooligans gelingen konnte, Raketen und Feuerwerkskörper ins Stadion zu schmuggeln. Und in Pratteln ist Gemeindepräsident Beat Stingelin schockiert über die Jagdszenen am Bahnhof nach dem Spiel.

Legende: Video Chaoten wüten in Pratteln abspielen. Laufzeit 5:05 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 13.04.2015.

Der Gemeindepräsident von Pratteln, Beat Stingelin, erlebte die Szenen am Bahnhof aus nächster Nähe. Schon bevor der Extrazug nach Zürich durch die Notbremse gestoppt wurde, habe es geknallt. Anschliessend hätten Zürcher Hooligans richtiggehend Jagd auf Basler Fans gemacht und mit Petarden nach ihnen geworfen. «Es waren Szenen wie im Krieg», so ein erschütterter Stingelin. Gewundert habe ihn auch, dass nicht bereits Polizei vor Ort gewesen sei, da es ja schon früher zu solchen Vorfällen gekommen sei.

Ebenfalls betroffen und niedergeschlagen über die unschönen Szenen im St.Jakob-Park ist Beat Meier, Sicherheitschef des FC Basel: «Vor allem, dass Familien das Stadion verliessen, muss uns zu denken geben.» Allerdings glaubt Meier, der Heimclub habe einiges getan, um die Sicherheit zu garantieren: «Wir haben im Vorfeld der Partie einige FCZ-Anhänger herausgenommen, die Pyros dabei hatten.» Dass gerade die Pyros immer kleiner werden, würde die Kontrolle nicht einfacher machen.

Güterabwägung

Letztlich, so Meier, sei das Ganze aber auch eine Güterabwägung: «Wenn ein Extrazug ankommt und eine Masse von Menschen möglichst schnell ins Stadion gelangen will, können Sie diese nicht bis auf die Unterhosen kontrollieren, das ist illusorisch.»

Um nicht zu provozieren und noch stärkere Gewalt im Stadion auszulösen, habe man auch darauf verzichtet, die Polizei ins Stadion zu holen: «Wichtig war, in diesem Moment, dass die Partie einigermassen geordnet zu Ende gespielt werden konnte. Das ist immerhin ja auch gelungen.»

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)

6 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Vor ca. 20 Jahren wäre Pratteln der falsche Ort gewesen um die Notbremse zu ziehen und im Dorf zu randalieren bzw. FCB Fans an zu greifen. Auf so etwas hätten wir nur gewartet um die Zürcher mit ein paar Penaltys nach Hause zu schicken. Herr Stingeli es brauchte nicht die Polizei um diese Angelegenheit zu erledigen nur die richtigen Pratteler hätten am Bahnhof stehen müssen. Die Polizei darf ja nur zu schauen wir hätten denen einen Denkzettel verpasst.
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  • Kommentar von Max Müller, Wangen
    Es wäre mit grossem Aufwand verbunden, und sicher ein Versuch wert. Beim nächsten FCZ Spiel die Fansektoren gründlich nach Pyro absuchen, alle Personen aus diesem Bubbisektor beim Eingang kontrollieren und die Personalien aufnehmen! Und wenn sich einer weigert, hat er was zu verbergen, 24 Std. U-Haft androhen (falls Minderjährig, von den Eltern abholen lassen) und sofort umsetzen, wenn er sich beim zweiten mal Fragen noch immer weigert! Diesen Chaoten müssen klare Grenzen aufgezeigt werden!
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  • Kommentar von E. Röthlisberger, Gerolfingen
    Wenige Chaoten/Terroristen prägen das Blid über Fussball und belästigen die Mehrheit der Superfans. Ordnungshüter verstecken sich hinter Gesetzen und Reglementen, um nichts gegen Chaoten zu tun. Die Schuldigen sind auch die verantwortlichen Organisatoren. Die Verantwortlichen, und die kennt man, sind für die Schäden an Mensch und Sache zu bestrafen. Im Fussball verdient man Geld und die Schäden sind von den "Organisatoren" 100% zu bezahlen. Die Ordnungshüter: abwählen und bei der RAV anmelden.
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