Frauenfussball Der FC Rheinfelden fördert die Frauen

Keine leeren Worte beim FC Rheinfelden: Für die erste Mannschaft stellt er gleich ein Trainertrio ein.

Mike Päschel schaut in die Kamera, im Hintergrund ist ein Gebäude.

Bildlegende: Mike Päschel: Die Arbeit mit den Frauen ist gut, die Strukturen sind schlecht. SRF

Die Clubleitung des FC Rheinfelden nimmt die Frauenförderung ernst. Für das Training der ersten Mannschaft stellt sie gleich ein Trio an: einen Goalietrainer, einen Co-Trainer und einen Cheftrainer. Für den Frauenfussball in der 3. Liga ist dies aussergewöhnlich.

Cheftrainer ist Mike Päschel. Er hat schon verschiedene Frauenteams in der Region trainiert. Oft sei die Atmosphäre im Team gut gewesen, die Bedingungen für die Arbeit als Trainer aber schlecht. «Frauenfussball hat nicht den gleichen Wert wie jener der Männer.» Das merke man auch am Geld, das eingesetzt wird.

FC Rheinfelden will Frauen fördern

Beim FC Rheinfelden soll dies jetzt aber anders werden. Bereits vor der Anstellung des Trainertrios begann der Verein, mehr Gewicht auf die Förderung der Juniorinnen zu legen. Engagierte Frauen der ersten Mannschaft organisierten Probetrainings für Mädchen. Es sei ein voller Erfolg gewesen, sagt Mike Päschel: «Der Ansturm war so enorm, dass man sich überlegen musste, wie dass die Juniorinnen im Verein untergebracht werden können.»

Ob in Zukunft die Frauen in Rheinfelden im Fussball tatsächlich mehr gefördert werden, dies wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Das Ziel der ersten Mannschaft ist der Aufstieg in die 2. Liga. Mike Päschel glaubt jedenfalls fest an die Versprechen des Vorstandes. «Unser grösster Wunsch ist, dass man uns unsere Arbeit machen lässt und uns dabei unterstützt.»