Der Harassenlauf lebt noch - wenigstens ein bisschen

Rund 70 Personen haben am 1. Mai am Harassenlauf von Reinach bis in die Grün80 teilgenommen. Der Bier-Lauf verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

Jugendliche feiern unter der Brücke.

Bildlegende: Die Harassenläufer liessen sich unter der Autobahnbrücke nieder. SRF

Es sei alles friedlich verlaufen und die Polizei habe nie eingreifen müssen, erklärte Meinrad Stöcklin, Sprecher der Polizei Baselland. Als die Harassenläufer bei der Grün80 ankamen, habe man sie abgefangen und mit ihnen verhandelt.

Denn: Der Park sei für die Harassenläufer tabu, so Dieter Wullschleger, Sprecher des Park im Grünen: «Der Park wird für solche Veranstaltungen nie mehr zur Verfügung stehen.» Die Migros verzichtete dieses Jahr aber darauf, das ganze Gelände abzusperren. Man habe mit den Harassenläufern verhandeln können, so Wullschleger. «Sie haben uns einen Kompromiss vorgeschlagen, nämlich dass sie unter der Brücke zwischen Muttenz und Münchenstein bleiben.» Die Gruppe habe einen Speaker vorgeschickt und sich an die Regeln gehalten. «Ich habe den Eindruck, dass sie organisiert sind», so sagt Dieter Wullschleger.