Der neue St.Jakobshallen-Leiter kritisiert Sanierungspläne

Thomas Kastl wird bald neuer Leiter der Basler St.Jakobshalle - das war er bereits zwischen 2006 bis 2009. Thomas Kastl ist aber auch ein Kritiker der Hallen-Sanierung, so wie sie jetzt aufgegleist ist - eine spezielle Situation.

Die St. Jakobshalle von aussen

Bildlegende: Die St. Jakobshalle in Münchenstein Juri Weiss

Thomas Kastl übernimmt von Michel Loris-Melikoff bald die Leitung der Basler St.Jakobshalle - diesen Posten hatte er schon zwischen 2006 und 2009 inne. Inzwischen ist der neue und alte Chef aber auch zu einem scharfen Kritiker der Hallen-Sanierung geworden, wie sie jetzt bereits aufgegleist ist - eine spezielle Situation.

Thomas Kastl möchte vor allem einmal, dass die Zuschauerkapazität in der Halle stärker erhöht werden könnte als nur die hundert Plätze, die jetzt angedacht sind.

 Kastl: «Wenn man die heutige Kapazität nur um 100 Zuschauer erhöht, ist massivst zu hinterfragen, inwieweit das ganze Sinn macht. Ich bin aber praktisch sicher, dass es Möglichkeiten gibt, die Kapaziäten noch mehr zu erhöhen.»

 Darum würde Thomas Kastl gerne mitreden, wenn es um die genaue Ausarbeitung der detaillierten Baupläne geht - auch um einen möglichen Ausbau des VIP-Bereichs, den Kastl als immer wichtiger ansieht. Dringend nötig sei auch, dass mehr Stehplätze geschaffen werden. Dies wiederum ist nur möglich, wenn auch die entsprechenden Fluchtwege dazu geschaffen werden.