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Basel Baselland Dicke Luft bei den Baselbieter Grünen

Der grüne Landrat Jürg Wiedemann unterstützt im Namen des Komitees «Starke Schule Baselland» die bürgerliche Regierungskandidatin Monika Gschwind. Damit löst er bei der eigenen Partei mehr als nur ein Kopfschütteln aus.

Portrait Jürg Wiedemann
Legende: Jürg Wiedemann stösst mit seiner Wahlempfehlung die eigenen Leute vor den Kopf. Keystone

Die FDP- Regierungsratskandidatin Monica Gschwind soll in die Baselbieter Regierung einziehen. Diese Meinung vertritt der Grüne Landrat Jürg Wiedemann und stösst mit dieser Haltung die eigene Partei vor den Kopf.

Denn Jürg Wiedemann fällt damit dem eigenen Kandidaten, dem Bisherigen Isaac Reber in den Rücken. Monica Gschwind ist die direkte Konkurrentin des Grünen Isaac Reber, der um seine Wiederwahl kämpft.

Die Parteipräsidentin der Grünen, Florence Brenzikofer, distanziert sich darum auch von der Haltung von Jürg Wiedemann. «Herr Wiedemann ist aber eine Einzelperson in der Partei», ergänzt Florence Brenzikofer. Ob das Verhalten für Jürg Wiedemann parteiintern Konsequenzen hat, lässt die Parteipräsidentin im Moment aber völlig offen.

Nicht nur bei den Grünen, auch bei der SP stösst Wiedemanns Verhalten punktuell auf Unverständnis. Geschäftsführer Ruedi Brassel beispielsweise sagt: «Da ist jemand Opfer der eigenen Verbissenheit geworden.»

(Regionaljournal Basel, 12:03 Uhr)

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2 Kommentare

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  • Kommentar von F. Rudin, Schweiz
    Die grünen sind meines Erachtens sowieso nicht mehr wählbar. Die Begründung zur Ablehnung der Ecopop-Initiative war: Es kommt nicht darauf an, ob der Verursacher der Umweltbelastung in der CH oder im Ausland lebt. Aber wer glaubt, dass das Ausland hilft die hiesige Flora und Fauna zu schützen, der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Osterhasen. Die Grünen sollten sich für einen lokalen/nationalen Umweltschutz mit Vorbild-Wirkung für das Ausland einsetzen und nicht auf das Ausland warten.
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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 Tenniken
    Mit Ausnahme von Maya Graf werde ich zukünftig keinem/r Grünen mehr die Stimme geben, wenn Herr Wiedemann parteiintern nicht zurückgepfiffen wird. Hat der Herr Lehrer begriffen, was es in einer Demokratie heisst, Mehrheitsentscheide mitzutragen? Oder geht es ihm schlichtweg um den Erhalt seiner Privilegien? Von Schülerinnen und Schülern wird heute mehr Flexibilität verlangt als von ihren Lehrpersonen. Bei solch einer Vorbildhaltung ist ein neuer Lehrplan tatsächlich unmöglich!
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