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Basel Baselland Die Fusionsfrage spaltete die Baselbieter Regierung schon 1969

Damals stiegen die Regierungsräte sogar gegeneinander in den Abstimmungskampf. Dies zeigen Aufnahmen einer Radiosendung von 1969.

Portraits der Alt-Regierungsräte im Kanton Baselland Paul Manz und Leo Lejeune.
Legende: Paul Manz und Leo Lejeune: Sie waren nicht einig - und traten im Abstimmungskampf sogar gegeneinander an. ZVG

Die Baselbieter Regierung sorgte diese Woche für Aufsehen. Sie nahm Stellung zur Fusionsinitiative und deklarierte offen, dass sie gespalten ist. Die drei bürgerlichen Regierungsräte sind gegen die Initiative, die zwei linken sind dafür. Dass einzelne Regierungsräte ihre persönliche Haltung transparent machen, ist unüblich. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch: Ein Novum ist es keineswegs.

Bei der letzten Abstimmung zur Wiedervereinigung der beiden Basel im Jahr 1969 war die Baselbieter Regierung ebenfalls gespalten. Mehr noch: Die einzelnen Regierungsräte zogen sogar gegeneinander in den Abstimmungskampf. Etwas, was die Baselbieter Regierung heute nicht machen möchte.

In einem Streitgespräch des Schweizer Radios duellierten sich SP-Regierungsrat Leo Lejeune als Befürworter der Kantonsfusion und BGB-Regierungsrat Paul Manz als Gegner. Manz thematisierte diese brisante Konstellation im Streitgespräch, indem er betonte, dass die Regierung trotz Differenzen der Fusionsfrag bestens zusammenarbeiten könne. Genau dies betont auch die aktuelle Baselbieter Regierung.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marcel Gerspach, Riehen
    Es ist peinlich, wie sich Basel um die Fusion mit Baselland bemüht. Baselland hat die Stadt bereits bei der Teilung eine Menge Geld und Kulturgüter gekostet. (z.B. Münsterschatz etc. dies übrigens mit Hilfe der Schweizerischen Eigenossenschaft.) Das untere Baselbiet hat meist die gleiche oder zu mindest ähnliche Metalität wie die Stadt. Doch das Oberbaselbiet (d.h. die zu unterstützenden Gemeinden) sind sehr auf Eigennutzen bedacht, was bei einer Wiedervereinigung nur Probleme schaffen würde.
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