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Basel Baselland «Die Krebsforschung steht vor revolutionären Veränderungen.»

Das Basler Pharmaunternehmen Roche will am diesjährigen Europäischen Krebskongress in Wien noch im September verschiedene Resultate aus aktuellen Forschungsprojekten publizieren. Roche-Chef Severin Schwan schwärmt von neuen Fortschritten bei der Immunsystemtherapie.

Legende: Audio «Es gelingt zum ersten Mal, das körpereigene Immunsystem zu aktivieren.» abspielen. Laufzeit 05:35 Minuten.
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Die aktuelle Krebsforschung ziele nicht mehr nur auf das Bekämpfen von Metastasen, erklärt Roche-CEO, Severin Schwan. Die heutige Forschung versuche vielmehr die Immunsysteme der Menschen zu stimulieren. Wenn dies gelinge, könnten Krebszellen vom eigenen Körper bekämpft. Die Krebsforschung wäre damit einen wichtigen Schritt weiter. Davon ist Severin Schwan überzeugt. Sein Unternehmen könne dazu vielversprechende Forschungsdaten publizieren.

In Kooperation mit Universitäten auf der ganzen Welt stehe man heute vor neuen Heilungsmethoden. Die Situation sei revolutionär, betonte Severin Schwan am Dienstag an einem internationalen Krebsinformationstag der Roche.

Die Preispolitik der Roche

Roche praktiziert eine Preispolitik, die je nach Land unterschiedlich ausfällt. Beeinflusst würden die Preise auch durch die Kaufkraft der Länder, hiess es an der Informationsveranstaltung. Dies erkläre, weshalb Medikamente in der Schweiz teurer sind als in anderen Ländern.

Kritische Journalistenstimmen aus dem Publikum forderten von Roche eine Preispolitik, die armen Ländern entgegen komme. Man sei im Kontakt mit vielen Ländern, um funktionierende Gesundheitssysteme aufzubauen, sagt Severin Schwan im Interview mit dem SRF-Regionaljournal Basel.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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