Die Nutzung des ehemaligen Migrol-Areals nimmt Formen an

Partnerschaftlich geht die Planung des Rheinuferweges voran. Der Verein «shift mode» und die Kunstmesse Scope konkretisieren zusammen die Zukunft des Areals im Klybeck. Konkret: Es gibt vier grössere Holzbauten, die das ganze Jahr über offen sind. Nur während der Art mietet die Scope exklusiv alles.

Brache am Rhein

Bildlegende: Das Areal am Rheinuferweg im Klybeck wird von Scope und «shift mode» gemeinsam geplant. SRF

Die Zukunft des Ex-Migrol-Areals im Klybeck sieht holzig aus: Vier Holzbauten werden in Zukunft das Gelände zieren. Die Gebäude stehen der Öffentlichkeit das ganze Jahr hindurch zu Verfügung - mit einer Einschränkung.

Die Einschränkung gibt es vor allem während der Art Basel. Dann nämlich hat die Kunstmesse Scope die vier Holzbauten einen Monat lang für sich gemietet, um exklusive Anlässe durchzuführen.

Auch andere Projekte sind schon konkret: Es soll eine Theaterbühne geben, einen Garten und eine Beiz. Vieles ist aber noch unsicher, denn das Geld fehlt. Eine Million Franken fehlen den Verantwortlichen.

Zwei Baustellen, die es zu lösen gilt

Die Verantwortung, dass dieser Betrag zusammen kommt, übernimmt die Kunstmesse Scope. Warum? Scope habe ein grosses Interesse an diesem Areal: «Wir sind verstossene Kinder hier in der Stadt», sagt Patrick Tschan von Scope. Darum sei die Scope froh, dass sie hier am Rheinufer sein dürfe.

Scope sucht nun nach Investoren für die Projekte. Das fehlende Geld ist aber nur eine Baustelle für Scope und «shift mode». Die zweite Baustelle sind die Wagenleute, die auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern auf dem Areal wohnen und sich gegen das kommerzielle Angebot sträuben. Um ihrer Haltung Ausdruck zu verleihen, sind ein paar Wagenleute an die Medienkonferenz gekommen und haben ihrem Frust freien Lauf gelassen.

Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr