Die Schliessung der Kunsteisbahn Magarethen ist möglich

Es könnte sein, dass die altehrwürdige Sportanlage geschlossen wird. Geprüft wird unter anderem, ob ein Eissportzentrum auf dem St.-Jakob-Areal realisiert werden kann.

Kunsteisbahn Margarethen in Basel.

Bildlegende: Kunsteisbahn Margarethen in Basel. zVg

Die Tage der Basler Kunsteisbahn Margarethen könnten gezählt sein. Das hat das «Regionaljournal Basel» von Radio SRF vor einigen Wochen publik gemacht. Nun bestätigt die Basler Regierung an einer Medienkonferenz die entsprechenden Recherchen.

Der Regierungsrat hat die involvierten Departemente beauftragt, kostengünstigere Alternativen zu einer Sanierung der Kunsteisbahn Margarethen zu prüfen. Dies soll im Rahmen einer Eisstrategie geschehen. Oberstes Ziel dabei sei, dass es genügend Eisflächen gibt, die das private Eislaufen möglich machen, aber auch den Schulen und Eissport-Vereinen Platz bietet.

Zwei Ersatzfelder Joggeli

Im Zentrum der Überlegungen steht dabei das St.-Jakob-Areal. Dort könnte ein neues Eissportzentrum entstehen - unmittelbar neben der bereits bestehenden Eishalle St.-Jakob-Arena. Dort sollen zwei neue Eisfelder entstehen - ein gedecktes und ein offenes.

Der Präsident des Eislaufklubs beider Basel René Rohrer ist von dieser Idee nicht begeistert. Probleme sieht er vor allem bei der Reduktion der Eisfläche. Im Joggeli plant das Erziehungsdepartement nämlich zwei Felder - eines weniger als jetzt in der Kunsteisbahn Margarethen. Ausserdem brauche es für dein Leistungssport eine Eishalle, sagt er: «Nur eine Halle bringt den Eissport essentiell weiter.»

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)