EHC-Spieler pilgern nach Mariastein und holen sich Segen

EHC-Trainer Dino Stecher dachte sich als Abschluss der ersten Trainingswoche für die neue Saison etwas Besonderes aus: Eine gemeinsame Wanderung von der St.-Jakob-Arena zum Kloster Mariastein. Den Abschluss dieses «Teambuilding-Anlasses» bildete eine Segnung durch einen Pater.

Mannschaft und Trainer des EHC Basel posieren vor Kloster Mariastein gemeinsam mit Pater.

Bildlegende: Gruppenbild mit Pater: EHC Basel Sharks vor der Klosterführung mit Pater Ludwig. zvg EHC Sharks

Während sommerliche Temperaturen die Region aufheizten, warfen sich gleich nach Pfingsten die EHC-Spieler in ihre erste Trainingswoche für die nächste Saison. Trainer Dino Stecher möchte ein besseres Resultat erreichen, als letzte Saison: Der EHC soll sicher die Playoffs erreichen und um den Aufstieg in die höchste Liga spielen können.

Darum war als Abschluss für die erste Woche «Teambuilding» angesagt: Stecher organisierte eine Wanderung zum Kloster Mariastein - und als überraschenden Abschluss eine Besichtigung des Klosters, inklusive Segnung durch einen Pater.

«Wenn's hilft, so ist es ok»

Ein ungewöhnlicher Event für eine Sportmannschaft, deren Mitglieder aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen stammen oder konfessionslos sind. Stecher betont denn auch im «Regionaljournal Basel» von Radio SRF, es sei nicht das Ziel, jemanden zu bekehren, «aber wenn's hilft, ist es auch ok», begründet Stecher den Event.

Die Spieler zeigten sich durchaus offen für den Anlass. Marvin Frunz, letzte Saison Captain der Sharks, war zwar anfangs überrascht, zeigte sich aber neugierig auf den Klosterbesuch.

Die Segnung übernahm Pater Ludwig, der die Mannschaft auch durch das Kloster führte. Er wolle ihnen vor allem allgemein menschlich das Beste mitgeben, sagte er vor der Führung. Er werde allen wünschen, dass sie das Beste geben könnten und vor allem auch Fairness zeigen könnten - in jeder Lebenslage.

(Regionaljournal Basel, 17:30)