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Ehrendoktor Kontroverse Diskussionen über Doktor Roger Federer

Roger Federer an einem Tennisturnier.
Legende: Die Universität Basel würdigt den Tennisstar mit dem Ehrendoktor und löst damit eine Debatte aus. Keystone

Der Tennisstar erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Basel. Die Medizinische Fakultät würdigt damit seinen Beitrag, den Ruf von Basel und der Schweiz international zu mehren. Diese Wahl wird kontrovers diskutiert, wie eine Strassenumfrage in Basel zeigt.

«Das wirkt sehr wie eine Marketingaktion», sagt etwa eine junge Frau und betont, dass Federers sportliche Leistungen durchaus gewürdigt werden sollen. «Aber mit der Uni hat er nichts zu tun. Es ist schade, dass nicht Leute geehrt werden, die tatsächlich die Wissenschaft unterstützen.»

Maurice Campagna, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, sagt: «Universitäten machen keine Schwarz-Weiss Trennung in der Vergabe der Ehrendoktorwürde.» Es sei aber schon der Gedanke, Personen zu würdigen, die die Wissenschaft unterstützen. «Möglichweise will man den Millionär Roger Federer dazu ermuntern, der Universität Basel künftig unter die Arme zu greifen», sagt Campagna.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Esther Siefert (E.S. (parteilos))
    Absolut nichts gegen "Fedi" - lasst ihm doch diesen "Titel" - ausserdem: die Basler Fasnacht braucht doch Sujets... ;-)
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Roger Federer selbst hat mit seiner Nichtteilnahme an der Feier am Dies Academicus gezeigt, dass das Ehrendoktorat für ihn gar nicht so wichtig ist. Er hätte dafür nämlich seine Familienferien unterbrechen müssen. Aber vielleicht tue ich ihm persönlich unrecht, und es hat ihm sein Management den kurzen Abstecher nach Basel untersagt, weil es ja kein geschäftlicher Termin (im eigentlichen Sinn) gewesen wäre.
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Spätestens wenn ein Hype bzw. eine Götterverehrung in diesem Business akademische Höhen erreicht hat, wird erkennbar, wie sehr auch heute noch das "Brot und Spiele" die Masse beherrscht. Was dies der Schweiz objektiv bringt, ist mir schleierhaft, denn ich glaube nicht, dass nur ein zusätzlicher Tourist deswegen in die Schweiz kommt bzw. jemand im Ausland ein Schweizer Produkt kauft. Aber gut, vielleicht unterschätze ich die Wirkung von emotionaler bzw. manipulativer Werbung.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Erinnern Sie sich an Ihren Kommentar zur russischen Massnahme, vom Ausland (mit)finanzierte Medien mit dem Agentenstatus zu versehen. Dort haben Sie wunderbar dargestellt, dass das Leben heute v.a. aus Marketing besteht: Es geht nicht um tatsächliche Inhalte, sondern um die emotionale und manipulative Wirkung der Verpackung. - Verkaufte sich früher das "familia"-Birchermüesli mit Ryffel- und Delèze-Bildern auf der Verpackung glänzend, sind es heute mit Roger Federer Werte wie "Swissness" usw.
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    2. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Herr Dudle, sorry, da verwechseln Sie mich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ....
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