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Basel Baselland «Ein Abbau an der Uni Basel wäre sehr schlecht»

Vertreter der Baselbieter und der Basler Wirtschaft haben sich mit einer Delegation der Baselbieter Regierung getroffen - Hauptthema dabei war die Rolle der Universität für die regionale Wirtschaft. Im Gespräch nimmt der Chef der Bubendörfer Biochemie-Firma Bachem, Thomas Früh, dazu Stellung.

Wirtschaftsvertreter und Regierung
Legende: Vertreter der Wirtschaft und der Baselbieter Regierung haben sich am Dienstag zu einem Gespräch getroffen. zvg

Für den Bubendörfer Biochemie-Betrieb Bachem sei die Universität Basel äusserst wichtig. Als Zulieferer der Basler Pharma-Industrie sei man nämlich auf die Life Sciences-Wissenschaften stark angewiesen.

Das sagt der Chef von Bachem, Thomas Früh im Gespräch mit dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Darum begrüsse man auch die sich abzeichnende Einigung der beiden Basler Regierungen.

Allerdings verweist Thomas Früh darauf, dass man auch dann die Hände nicht in den Schoss legen dürfe: «Diese Einigung gilt ja einmal bis 2019, bis dann muss neu verhandelt werden - und vier Jahre sind keine lange Zeit.»

Der Weg der Basler Uni in den nächsten Jahren ist sicher ein schwieriger
Autor: Thomas FrühCEO Bachem AG

Angesichts der Sparvorgaben der Baselbieter Regierung seien gewisse Beschränkungen auch für die Uni fast unumgänglich: «Der Weg der Basler Uni in den nächsten Jahren ist sicher ein schwieriger.» Sparpotential sieht Früh auch bei der Uni, möchte aber nicht direkt sagen, wo: «Ich bin nicht im Universitätsrat.»

Gerade darum, so Früh weiter, sei es aber umso wichtiger, dass sich die regionale Wirtschaft andererseits uneingeschränkt zu dieser Universität bekennen würde: «Wir sind in diesem Zusammenhang auch froh, dass wir diese Haltung heute auch von Mitgliedern der Baselbieter Regierung so deutlich gespürt haben.»

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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