«Ein Fisch unter Fischen sein»

Der Fondation Franz Weber ist das geplante Ozeanium ein Dorn im Auge. «Nicht artgerecht», meint Vera Weber, Präsidentin der Fondation. Stattdessen schwebt ihr ein virtuelles Aquarium vor mit dem Namen «Vision Nemo».

Fische im Meer

Bildlegende: «Vision Nemo»: Besucherinnen und Besucher können auf grossen 3D-Bildschirmen in die Weltmeere eintauchen. (Symbolbild) Keystone

«Ein virtuelles Aquarium bietet viel mehr Möglichkeiten, ohne dass auch nur einem Fisch eine Flosse gekrümmt wird», so Vera Weber. 3D Technik würde es ermöglichen, dass die Besucher und Besucherinnen eintauchen könnten in die Unterwasserwelt.

Unterstützung aus Hollywood

Unterstützt wird die Vision Nemo von Tony Christopher. «Er ist einer der führenden Experten im Bereich virtuelle Realität», erklärt Weber. Tony Christopher, ein Mann aus Hollywood, betonte bei der gestrigen Präsentation der «Vision Nemo» vor allem den finanziellen Vorteil eines virtuellen Aquariums: «Klassische Aquarien brauchen viel Platz und rentieren nie. Ein virtuelles Aquarium ist kosteneffizient und die technischen Möglichkeiten praktisch unbegrenzt.»

Noch ist die Vision Nemo sehr unkonkret, ganz im Gegensatz zu den Ozeaniums-Plänen vom Zolli Basel.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)