Ein Fünftel des Basler Staatspersonals bekommt mehr Lohn

Die Regierung hat rund jede fünfte Stelle in eine höhere Lohnstufe eingeteilt. Den Kanton kostet die Umstufung rund 20 Millionen Franken.

Eine Hand voller Münzen

Bildlegende: Mehr Geld für einen Teil des Basler Staatspersonals. Keystone

Die Regierung begründet die Überprüfung aller Staatsstellen damit, dass das heutige Bewertungssystem 40 Jahre alt ist. In der Zwischenzeit hätten sich jedoch die Anforderungen an die Stellen zum Teil stark verändert.

Etwa jede fünfte Stelle wird nach der Überprüfung höher eingestuft. Das bedeutet für die Stelleninhaber, dass sie ab nächstem Jahr mehr Lohn bekommen. Etwa jede achte Stelle wurde allerdings zurück gestuft. Für die Betroffenen hat dies jedoch keine finanziellen Konsequenzen, da sie eine sogenannte Besitzstandgarantie haben, also weiterhin den gleichen Lohn erhalten. Erst bei Neubesetzung der Stelle kommt die neue Lohnstufe zur Anwendung.

Rund 20 Millionen Mehrkosten

Aus diesem Grund kommt die Anpassung den Kanton in den ersten Jahren auch teurer zu stehen, als sie eigentlich ist. Konkret schlägt sich die Korrektur im nächsten Jahr mit 19,5 Millionen Franken zu Buche. Gut ein Drittel davon geht in die Volksschule, vor allem wegen Harmos. Später, wenn sich auch die Korrekturen nach unten auswirken ist die Lohnsumme im Vergleich zu heute noch 13,5 Millionen Franken höher.