Ein Vorgeschmack auf den Kunstmuseums-Erweiterungsbau

Für den Erweiterungsbau des Kunstmuseums, der 2016 eröffnet werden soll, hat das Architekturbüro Christ & Gantenbein bereits ein begehbares Modell gebaut. Dieses hat die Dimensionen eines der Räume, in denen bald schon Basels Kunstschätze im besten Licht präsentiert werden sollen.

Modellgebäude des Kunstmuseums-Erweiterungsbaus

Bildlegende: Der Erweiterungsbau im Modell: Hier testen die Architekten Lichtverhältnisse oder Fassadeneigenschaften des Neubaus Christian Kahl

Das Modellhaus steht in einem Industriegebiet in einer Vorortsgemeinde von Basel. Statt Kunstgemälde alter Meister sind im Modellhaus, dem so genannten «Mock-up», Baumaschinen und Lampen zu finden. «Wir simulieren hier den Erweiterungsbau», erklärt Architekt Christoph Gantenbein gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF.

Bereits Baufehler vermieden

Dank dem Modell-Erweiterungsbau konnten die Architekten bereits einen Baufehler vermeiden. So bemerkten die Fachleute beim Bau der Fassade, dass die verschiedenfarbenen Backsteine aufgrund der unterschiedlich langen Brenndauer nicht gleich lang sind. Wäre das erst auf der Baustelle des Erweiterungsbaus aufgefallen, hätte dies eine Verzögerung beim Bau und damit finanzielle Folgen nach sich ziehen können, so Gantenbein.

Vor allem aber wollen die Architekten mit Hilfe des Modellhauses die Lichtverhältnisse testen - elementar in einem Museum. Die im Modellhaus installierten Lampen seien bereits mehrfach verschoben worden. Die Architekten konnten so beobachten, wie sich die Lichtverhältnisse in den geplanten Innenräumen verändern.