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Einkaufstourismus Basler Gewerbe fürchtet sich nicht vor verlängerter Tramlinie 3

Zwei Männer sitzen neben einem vollen Einkaufswagen.
Legende: Der tiefe Euro Kurs beflügelte den Einkaufstourismus. Keystone

Gabriel Barell, Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt, hat keine Angst vor der neuen Tramlinie. Er befürchtet nicht, dass Saint-Louis wegen der verlängerten Tramlinie 3 zum neuen Ziel für Einkaufstouristen aus Basel werde.

Barell nennt dafür drei Gründe: Erstens gibt es eine Sprachbarriere. Zweitens könne man die Mehrwertsteuer nicht schon bei kleinen Beträgen zurückerstatten. Der dritte und wichtigste Grund sei, dass das Preisniveau in Frankreich höher sei als in Deutschland.

Austausch über die Grenze ist erwünscht

Auch Matthias Böhm, Geschäftsführer des Vereins Pro Innerstadt, bereitet die verlängerte Tramlinie keine Sorgen. Im Gegenteil sei es für die Region wichtig, dass die Zentren vernetzt seien: «Wir müssen die Leute nach Basel bekommen.»

Die Tramlinie bringe darum langfristig Vorteile. Der Masseneinkaufstourismus nach Weil am Rhein sei durch kurzfristige Effekte befeuert worden, vor allem durch den tiefen Eurokurs. Solche Effekte könne man nicht voraussehen. Das Ziel der grenzüberschreitenden Tramlinien sei auch der Austausch über die Grenze.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Meine Eltern hatten einen Basler Stadtplan, der aus dem Jahre 1950 datierte. Darin waren noch etliche grenzüberschreitende Tramlinien verzeichnet, sowohl nach Frankreich (Bourgfelden, Huningue, Saint Louis) wie auch nach Deutschland (Lörrach). Diejenigen nach Frankreich fuhren bei meiner Geburt schon nur noch bis zur Grenze; diejenige nach Lörrach habe ich als Bub gerade noch erlebt. Jetzt wird "der kleine Grenzverkehr" wiederbelebt: Das einzig konstante ist der Wandel ... oder der Wankelmut?
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