Einsprache gegen Basler Ozeanium

Der Zoo Basel will bei der Heuwaage das Grossprojekt «Ozeanium» bauen. Nun hat die Fondation Weber Einsprache gegen das Projekt eingereicht. Das Ozeanium sei umweltschädlich und nicht zeitgemäss.

Visualisierung Ozeanium

Bildlegende: Der Zoo Basel will 100 Millionen in ein Ozeanium investieren. Keystone

«Das Projekt stellt eine grosse Gefährdung für die Tierwelt dar», sagt Fabian Dreher, Kampagnenleiter bei der Fondation Franz Weber gegenüber «Radio Energy».

Zudem sei die Heuwaage nicht der richtige Ort für ein solches Grossprojekt. Die Eingabefrist für Einsprachen gegen das geplante Ozeanium in Basel lief am Freitag ab.

Dass das Ozeanium bei den Umweltaktivisten der Fondation Franz Weber auf Kritik stösst, ist nicht neu. Die Fondation versuchte das Ozeanium bereits zu verhindern, in dem sie die «Vision Nemo» lancierte. Ein Gegenprojekt, in dem Besucherinnen und Besucher nicht echte Fische bestaunen können, sondern virtuelle.

Ozeanium

Der Baubeginn ist für das Jahr 2018 vorgesehen. Eröffnet werden soll der mehrstöckige Bau im Jahr 2020. Die Kosten für das Ozeanium belaufen sich auf 100 Millionen Franken. Der Zoo rechnet mit 500'000 bis 700'000 Besucherinnen und Besucher jährlich.