Entscheid von Bundesrat ist Problem für Region Basel

Der Bundesrat kürzt Kontingente für Fachkräfte aus Drittstaaten. Für die Basler Pharmaindustrie kann diese neue Regelung zum Problem werden, denn sie ist auf Mitarbeiterinnen aus diesen Ländern angewiesen.



Pharma

Bildlegende: Bundesrat kürzt Kontingente für Fachkräfte aus Drittstaaten: Für Basler Pharma ein Problem. Keystone

Der Bundesrat will die Zuwanderung steuern. Das macht er mit einer Verordnung, die die Kontingente für Fachkräfte aus Drittstaaten - also zum Beispiel Amerika oder Asien kürzt.

Der Bund unterscheidet zwischen zwei Arten von Aufenthaltsbewilligungen: Kurzaufenthaltsbewilligungen und Aufenthaltsbewilligungen. Beide Kategorien werden um 1000 Kontingente gekürzt. Neu werden nur noch 2500 respektive 4000 solche Bewilligungen erteilt.

Dieser Entscheid trifft vor allem die Pharmabranche, denn sie ist auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diesen Ländern angewiesen. Darum ist man beim Basler Amt für Wirtschaft und Arbeit schockiert. «Es kann schon zu einem Problem werden», sagt Antonina Stoll vom Amt für Wirtschaft und Arbeit. Gefährdet sei der Standort Basel aber nicht, sagt sie weiter.

Auch glaubt Antonina Stoll nicht, dass nun ein Kampf zwischen den Kantonen ausbricht, weil jeder Kanton mehr Kontingente möchte. Jedoch ist sie der Meinung, dass sich der Kanton Basel beim Bund dafür einsetzten soll, dass die Kontingente nochmals geprüft werden.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)