Erfolg für Telebasel vor der UBI

Die Unabhängige Beschwerde-Instanz UBI hat eine Klage der Erziehungsdirektoren von Basel-Stadt und -Land gegen Telebasel abgewiesen. Die Klage hatte sich gegen einen Report zum Thema Schwimmbussen gerichtet.

Der Bericht kritisierte die Behörden von Stadt und Land in Zusammenhang mit Bussen für Eltern, die ihre Kinder aus religiösen Gründen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen lassen. Insbesondere an dem in diesem Zusammenhang verwendeten Begriff «Inquisition» nahmen die beiden Erziehungsdirektoren Anstoss.

Der Bericht sei zwar nicht unproblematisch und habe in der UBI einiges zu diskutieren gegeben, sagte UBI-Präsident Roger Blum gegenüber Telebasel. Trotzdem habe sich das Gremium zuletzt mit 6:3 Stimmen deutlich «für Programmautonomie und Medienfreiheit» ausgesprochen.

Telebasel-Chef Willy Surbeck bezeichnet das Urteil als Ermunterung für anwaltschaftlichen Journalismus, den der Sender weiterhin betreiben werde. Gleichzeitig nimmt er aber auch die UBI-Kritik am Beitrag zur Kenntnis und spricht von Hausaufgaben, die der Sender zu machen habe.