Erster Koffermarkt im Gundeli

Die Verkaufsfläche ist nicht grösser als ein Koffer. Umso kreativer sind dafür die Inhalte: Von Filzarbeiten bis zum Zopf kann man beim Koffermarkt im Gundeli so manches finden.

Koffermarkt

Bildlegende: Alles, was frau verkauft muss in einem Koffer drin Platz haben. SRF

Alles, was am Koffermarkt verkauft wird, muss in einem Koffer Platz finden. Das ist die Bedingung. Dem kreativen Inhalt hingegen wird keine Grenze gesetzt. Die Koffermärkte sind demnach auch bekannt für ihre kreative Ware.

Anders ist das auch am Gundeldinger Koffermarkt nicht. Auch wenn er dort zum ersten Mal stattfindet, die meisten Verkäuferinnen haben Erfahrungen mit Koffermärkten. Verkauft wird viel Verschiedenes: Brotwaren, Hüte, Krippenfiguren, Portemmonaie aus Gummipneu und so weiter.

Gerade weil das Verkaufsangebot so unterschiedlich ist, kommen die Kunden gerne an den Koffermarkt. Die Stimmung sei anders als an gewöhnlichen Flohmärkten und die Auswahl der Ware sei speziell kreativ, sagen manche Koffermarkt-Besucher.

Die Idee des Koffermarkts stammt aus Amerika. «Dort wurde aus dem Kofferraum eines Autos verkauft», sagt Pia Zeugin von der Paul Schatz Stiftung. In Europa sei er adaptiert und zum reinen Koffermarkt umfunktioniert worden.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)