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Basel Baselland Explosion in Prattler Chemiefabrik

Die Explosion ereignete sich am Dienstagmorgen bei der Firma Rohner in der Baselbieter Gemeinde Pratteln. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Für die Umwelt habe keine Gefährdung bestanden, sagt der Kantonale Krisenstab.

Legende: Video Explosion in Chemiebetrieb abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.02.2016.

Die Meldung über die Explosion im Erdgeschoss des betroffenen Gebäudes ging um 8.18 Uhr bei der Polizei Basel-Landschaft ein. Die Polizei sperrte die Umgebung des Areals teilweise ab. Der Brand wurde am Vormittag gelöscht.

Bei der Explosion wurden zwei Personen verletzt, davon eine leicht. Die zweite Person habe Verbrennungen zweiten Grades erlitten, sagte der Informationsbeauftragte des Kantonalen Krisenstabs, Rolf Wirz.

Keine Gefahr für die Umwelt

Die Firma Rohner ist spezialisiert auf Feinchemikalien und pharmazeutische Wirkstoffe. Für die Umwelt habe aber keine Gefahr bestanden: Alle Luftmessungen seien negativ gewesen, so Wirz. Noch unklar ist die Ursache der Explosion. Sie habe in einem chemischen Nebenprozess stattgefunden, genaueres wisse man noch nicht, sagt Wirz. Auch sei völlig offen, ob es sich um menschliches Versagen gehandelt habe. Im betroffenen Gebäude ist gemäss Krisenstab über mehrere Stockwerke ein grosser Sachschaden entstanden. Das Gebäude sei jedoch stabil, es bestehe keine Einsturzgefahr.

Im Einsatz standen diverse Blaulichtorganisationen mit bis zu 140 Personen. Obwohl sich die Explosion direkt beim Bahnhof ereignete, hielten sich die Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr in Grenzen. Bei der SBB fiel eine S-Bahn zwischen Pratteln und Basel aus, wie es auf Anfrage hiess. Die am Werk vorbeiführende Tramlinie 14 war gemäss Auskunft der Basler Verkehrsbetriebe BVB nicht betroffen.

Ebenfalls nicht betroffen ist der in Pratteln für 14 Uhr angekündigte Fasnachts-Umzug, wie beim Krisenstab weiter zu erfahren war.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
    Als ehemaliger Feuerwehrmann muss man doch nicht die Bevölkerung für so blöd verkaufen, die glauben schon lange nicht mehr alles was erzählt wird. Es ist doch klar das bei einem Brand, schädliche Stoffe freigesetzt werden, kennen wir die Messdaten, eben nicht.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Es würde mich nicht wundern, wenn Basel und Umgebung einmal in die Luft fliegt und/oder total verseucht wird. Die Chemie-Riesen winden sich immer grösser und höher in die Erde der beiden Kantone. Grössenwahn und Überschwemmen der Welt mit Tabletten, Pillen Impfstoff, Insektizide, Unkrautvernichter usw. haben hier ihre Quelle. Wollen wir das wirklich?
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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Das kommt davon, wenn die Belegschaft an der Fasnacht ist -:). Genau so klar ist, dass für die Umwelt keine Gefahr bestand - der Rauch sieht ja auch so was von gesund aus...
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