Fall «Regio aktuell» vor Basler Strafgericht

Der Fall «Regio aktuell» ist einer, der schon viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Drei bekannte Persönlichkeiten aus der Basler Politik stehen in diesem Zusammenhang vor dem Basler Strafgericht. Sie müssen sich unter anderem wegen untreuer Geschäftsführung und Steuerbetrug verantworten.

Eingang strafgericht basel

Bildlegende: Der Strafprozess gegen die Verantwortlichen von «Regio aktuell» dauert sieben Tage. Keystone

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt lautet: Urkundenfälschung, Steuerbetrug und ungetreue Geschäftsführung im Zusammenhang mit der Gratis-Zeitschrift «Regio aktuell».

Vorgeworfen werden diese Taten dem Verleger, Robert Gloor, dem Treuhänder und IWB-Verwaltungsrat, Bernard Madörin, sowie einem bekannten Basler Anwalt, der nebenbei noch als Professor an der Uni Basel unterrichtet.

Laut der Anklageschrift soll Robert Gloor, Geld, das dem Verlag gehört haben soll, auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Unterstützt wurde er, so schreibt die Staatsanwaltschaft, von Bernard Madörin. Dem Verlag soll auf diese Weise über eine Million Franken gefehlt haben.

Der Fall «Regio aktuell» ist jedoch komplex. Sieben Tage sollen jedoch reichen, um Lichts ins Dunkle zu bringen. Eines ist sicher: Die Staatsanwaltschaft ist gefordert, ein Fehler in der Argumentation kann sie sich nicht leisten. Denn: Die Angeklagten - zwei von den drei sind Juristen - sind juristisch versiert.